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Evolution - Die Turnerunterhaltung 2004 Drucken E-Mail
Geschrieben von Pascal Straub   
Samstag, 13. November 2004

Am letzten Oktoberwochenende fand in der Bezhalle die Turnerunterhaltung statt.

Unter dem Motto “Evolution“ war der Anlass auch dieses Jahr ein grosser Erfolg - trotz des Sturzes von Lori Freudiger (Programmverantwortlicher) in der letzten Aufführung.

Die Halle war als Naturlandschaft geschmückt, das Technikgerüst als Baum verkleidet - Kim Hafner (Deko) und Bauchef Christof Nussbaumer hatten wieder einmal vollen Einsatz gegeben. Die Vorstellung begann mit der Landung von Adam (Patrick Gerster) und Eva (Oli Freiermuth) auf der Erde bzw. Bühne. Kaum hatten diese beiden Hauptdarsteller sich gegenseitig entdeckt und beschnuppert, betraten Sklaventreiber, der Pharao sowie Sklaven aus dem alten Ägypten die Bühne. Die Jugend Oberstufe baute erst eine Stein-, nach mehreren Tanzeinlagen eine Menschenpyramide.

Nachdem Adam und Eva entdeckt hatten, dass sie sprechen konnten, wurde es dunkel in der Halle und die “Baumuhr“ - eine Erfindung des Technikchefs Alex Freudiger und Denise Kälin - begann zu drehen: Eine neue Etappe in der Evolution des Menschen - in der Zeitreise von Adam und Eva - wurde eingeläutet: Die AllgemeinturnerInnen landeten als Wikinger per Schiff auf der Bühne. Nach geschlagener Schlacht stürzten sie sich ins Wasser und übten sich im Synchronschwimmen, bis ihnen die Luft ausging. Dummerweise hatten sie ihr mitgebrachtes Bier auf der Bühne vergessen, was den beiden ersten Menschen der Welt zum Verhängnis wurde.

In den folgenden Etappen landeten Adam und Eva im Römerreich, wo Asterix und Obelix boden- und barrenturnend die Legionäre Cäsars (Buggleiturner) verhauten, schliesslich im finsteren Mittelalter. Dort wurden die edlen Rittern von einer Horde Räuber unter der Führung von Robin Hood überfallen. Auch ein Ritterturnier inszenierte die Jugend Unterstufe.

Vor der Pause, wo die DTV Frauen als Kleopatra verkleidet den Service besorgten, erlebten die beiden Hauptdarsteller den Rütlischwur, gefolgt von den turnerischen Einlagen von Tell, Walter und den übrigen Eidgenossen (Geräteturnen Jugend). Danach hatte das Küchenteam unter der Leitung von Marcel Bünder alle Hände voll zu tun.

Schliesslich stürmten Indianer und Cowboys die Bühne, die Entdeckung Amerikas stand an. Klar, dass beim Programm des Leichtathletiknachwuchses die Freiheitsstatue nicht fehlen durfte.

Das Team Aerobic brachte mit ihrer Moulin Rouge Aufführung danach wohl nicht nur den Adam ins Schwitzen, mussten die Tänzerinnen doch eine Zusatzvorstellung geben. Nach der ersten Mondlandung, wo die handballspielenden Alien die US-Flagge durch die des TVB ersetzten, tauchten Adam und Eva in der Gegenwart auf. Hier zeigten die Geräteturner Aktive, was turnerisches Können ist.

Anschliessend zeigten die Leichtathleten Aktive, was in der Zukunft alles technisch machbar ist. Unter UV - Licht und mit einer genialen Videoanimation tauschten sie “Scheiche, Körper und Gring“ beliebig aus.

Bevor OK - Präsident Chrigu von Burg alle Mitwirkenden nochmals auf der Bühne präsentieren konnte, hatte das “Lied vom Tod“ bereits das Ende von Adam und Eva eingeläutet.

Die Bilder zu diesem Anlass findet Ihr [HIER]

 

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