Turnverein Balsthal

Jahresbericht 2001 des Vize-Oberturners und der Allgemeinriege

Das Turnerjahr begann für mich nicht gerade optimal! Da wurde ich frisch in ein Amt gewählt, übernahm eine Riege, die Allgemeinriege, und kurz darauf wurden meine Turner und ich aus unserer Halle verbannt! So machten sich jeden Freitag 6-10 frostsichere Turner, Woche für Woche bei eisiger Kälte und bei Wind und Wetter, bereit sich draussen einzulaufen, um dann in der etwas wärmeren Bez.-Turnhalle das Training fortzusetzen.
Das war aber ein gutes Training für die Fasnacht. Denn die Temperaturen fielen noch einmal um ein paar C° bei den Fasnachtsumzügen in Welschenrohr, Balsthal und Niederbipp. Es war Ar... kalt!! Ein herzliches "Dankeschön" den MACARENAS den APHRONIXEN und all den anderen "Fasnächtler", die geholfen haben am Fasnachtswagen herumzubasteln.

Am 1. Beachvolleyball-Turnier startete der TVB mit 8 Teams. Einigen von uns wurde allerdings schon früh der Wind aus den Segeln genommen, und sie schieden schon am Sonntagmorgen aus. Andere schlugen sich tapfer und erreichten die Achtel- ja sogar die Viertelfinals. An alle Teams Gratulation!
Im Juni stand alles im Zeichen des GLABÜ. Zuerst trainierten wir wie wild ein Wochenende lang in Deitingen sämtliche Disziplinen bis zum Umfallen. Einige unermüdliche probten noch in der Herrendusche den " Ernstfall ": Feiern ohne Ende. Es wurde dann auch gefeiert in Näfels. Nun ja, wenn es eine Kombination gäbe zwischen Turnen und Feiern, dann hätten wir sicher gewonnen!
Den Abschluss des ersten halben Jahres bildete wie immer das Vita-Fest, darauf folgte unser traditionelles Sommerprogramm.
" Dr schnäuscht Bauschtler " fand wie letztes Jahr am Moos-Fest statt. Er wurde in einer Rekordzeit über die Runden gebracht. Das lag aber nicht an mangelnden Anmeldungen, sondern viel mehr an der effizienten Arbeit des Serieneinteilers und des Starters. Der Dank geht an Rolf Grolimund für die gute Organisation.
Die von Lori durchgeführte Vereinsreise zeigte uns die Schönheiten des Juras. Leider waren nur 7 Turner anwesend, es soll aber unglaublich gewesen sein.
Auch die Vereinsversammlung an einem Sonntag mit anschliessendem Brunch vermochte nicht mehr Turner als sonst ins Katholische Pfarreiheim zu locken, obwohl die Vereinsversammlung eigentlich OBLIGATORISCH wäre! ! !
Bei seinem letzten Auftritt als OK-Präsi der Abendunterhaltung zeigte Kusi Jeker noch einmal sein ganzes Können. Er und sein OK gaben Vollgas, verwandelten so die Bez.-Halle in einen Flughafen, der dann auch ein riesiger Zuschaueraufmarsch fast zum Platzen brachte. Die Zuschauer, die in der Halle - sorry - auf dem Flughafen waren, waren sich einig: Wir kommen wieder!
Am 6. Dezember hatten unsere "Chläuse" ihren grossen Auftritt. Sie erhielten zum Schluss einen mächtigen Applaus, den sie an die beiden "Oberchläuse" weitergaben, es war 1A.
Wie immer bildet der Abschluss unseres Vereinsjahres das interne Unihockeyturnier.
In regelmässigen Abständen fand auch der Falkenstein-Cup statt. Wo es in der Regel spannend war, wer den Tagessieg davon tragen könnte. Bei 4 von 5 Disziplinen war es auch so. Man musste also bis zum letzten Schuss oder Versuch oder Karte warten. Aber keine Regel ohne Ausnahme; und die Ausnahme war der OL. Das fing schon bei der Ausschreibung an.

1. Treffpunkt bei der "Spinne" bei Höngen! (Bikerausdruck für Turner unverständlich, Koni erklärt an der GV)

2. Koni sagte: "Wenn ihr ca. 1 Stunde für die Strecke braucht, seid ihr gut." Mit dieser Vorgabe starteten also die ersten 2 Gruppen.

3. Als sie zurück waren und keine 40 Minuten benötigten, schüttelte er den Kopf und fragte uns: "SIT DIR WAHNSINNIG WORDE?? "

4. Als dann noch der OL-Seriensieger die Spinne fehlerfrei fand, und an den Start ging, stiessen die anderen Teilnehmer auf die restlichen Ehrenplätze an.

Koni Grolimund organisierte den Falkenstein-Cup tadellos. Wir hatten bei jeder Disziplin ein Riesengaudi, denn mitmachen kommt vor dem Rang.
Koni merci vüu mou!!!
Zum Schluss möchte ich mich einfach bei allen bedanken, die in diesem Verein sind.

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