Turnverein Balsthal

Jahresbericht 2002 des Präsidenten

Das Jahr 2002 erwies sich als ein aufregendes Jahr, in dem ich gezwungen war in verschiedenen Kochtöpfen ziemlich heiss zu kochen. So kam es, dass ich hin und wieder bis in die frühen Morgenstunden einen Topf abschöpfen musste, der zu überlaufen drohte. Ich bin aber überzeugt, dass bis heute keine Chancen und keine Ideen deswegen auf dem Herd gelandet sind und sich somit mit der Zeit von selber in Luft auflösten.

Damit es möglich wurde, sowohl das Abschlussjahr meiner Ausbildung als auch das bedeutende Jahr 2002 des TVB unter diesen prall gefüllten Hut zu bringen, war ich auf eine intensive und mustergültige Teamarbeit innerhalb der Vereinsleitung angewiesen. Unser Team wurde dieses Jahr zusätzlich durch den Koordinator, Oli Freiermuth, sehr stark unterstützt, was uns ermöglichte, trotz dem Eidgenössischen Turnfest auch anderen Ideen nachzugehen und weitere Verbesserungen anzustreben. Während sich unser Oberturner vor allem auf das Eidgenössische Turnfest konzentrieren musste, habe ich mich zusammen mit unserem Vizepräsidenten vorwiegend, aber nicht nur, den so genannten unsportlichen Dingen in unserem Verein gewidmet, die das sorgenfreie Überleben unseres Vereins in Zukunft sicherstellen sollen. Alles in allem dürfen wir als Verein stolz sein auf das, was wir dank unserer ehrgeizigen, fairen und uneigennützigen Teamarbeit in den letzten Jahren erreicht haben. Jeder hat auf seinem Gebiet, in dem er leistungsstark war, sein Bestes gegeben und wir waren uns bewusst, dass wir alle aufeinander angewiesen sind, wenn wir wirklich das bestmögliche Resultat erreichen wollten!!!

Als ehrgeizige, fortschrittliche Vereinsleitung, läuft man immer Gefahr, dass man dem einen oder anderen Bedürfnis, der einen oder anderen Person oder Ressort oder sogar dem einen oder anderen Ehrenmitglied zuwenig Beachtung schenkt. Wir haben unser Bestmöglichstes gegeben und alles in unserer Macht stehende getan, damit wir für jedermann jederzeit ein offenes Ohr hatten. Ich bin davon überzeugt und das zeigen mir die Motivation, die Hilfsbereitschaft und auch die immer stärker werdende Kraft, die diesen Verein zusammenhält, dass wir hinsichtlich der zukünftigen Generationen den richtigen Weg verfolgen. Wir durften dieses Jahr mit 86 TurnerInnen ans ETF reisen, knapp 45 TurnerInnen an unserer Vereinsversammlung begrüssen. An der diesjährigen Turnerunterhaltung, die wiederum mit grossem Erfolg und reibungslos unter der Leitung von Christian von Burg über die Bühne ging, haben bis zu 100 Personen mitgeholfen und am Samichlaustag standen rund 70 Leute vom TVB von früh bis spät im Einsatz.

Ich möchte nun noch auf ein paar Eckpfeiler unserer diesjährigen Tätigkeit hinweisen. Wir haben weiter an den Markenzeichen des TV Balsthal gearbeitet. Neuerdings besitzt jedes Ressort und das Samichlaus-OK ihr eigenes Logo und Briefpapier. Dazu gehörte auch die Namensänderung verschiedener Ressorts im TVB. Das Eidgenössische Turnfest hat uns die Gelegenheit gegeben, oft mit Zeitungsartikeln auf unseren Verein aufmerksam zu machen. Pascal Straub zusammen mit Claudia Allemann und Kim Hafner konnten dies immer wieder zu unserem Vorteil nutzen.

Einen neuen Fahnenkasten haben wir im Eingangsbereich der Rainfeldturnhalle aufgehängt. Der neuartige Standort im Eingangsbereich der Rainfeldturnhalle ist nicht etwa ein Zufall, denn dies ist der Ort, an dem unser Nachwuchs 5 Tage in der Woche seine Turnstunden besucht. Wir haben auch weiterhin versucht, das Moosfest mit all unseren Möglichkeiten zu unterstützen, da wir an den zukünftigen Erfolg dieses Festes und an dessen Bedeutung für Balsthal glauben. Dieses Jahr konnten wir endlich unsere Idee der gemeinsamen Jugendarbeit mit dem DTV aufgleisen und führten zum ersten Mal den Fun Day durch. Diese Zusammenarbeit wird, davon bin ich überzeugt, in Zukunft ein wichtiges Standbein dieser beiden Vereine werden. Dank dem sehr grossen Einsatz der Ressortleiter zusammen mit einzelnen TurnerInnen haben wir in gewissen Ressorts einen immens hohen Anteil an "Newcomers". Es stellten sich sogar neue Trainer zur Verfügung, die unter anderem für den Erfolg der Handballmannschaften verantwortlich sein werden. Trotz dieses grossen Erfolges bleibt die Stimmung in der Vereinsleitung eher angespannt, da wir uns bewusst sind, dass wir unserem Nachwuchs nicht die nötige Infrastruktur und diese vor allem nicht in ausreichendem Masse zur Verfügung stellen können. Die Vereinsleitung ist daher auch immer öfter gezwungen, moderne Hilfsmittel, die in den Trainings eingesetzt werden, aus der Vereinskasse zu bezahlen. Wahrscheinlich wird sich dieser Trend immer mehr verstärken, daher werden wir versuchen, uns für eine leistungsfähigere Infrastruktur in Balsthal einzusetzen.

Die Schwerpunkte der Vereinsspitze lagen dieses Jahr ganz eindeutig in der Sicherstellung der finanziellen Mittel, die dem TVB in Zukunft zur Verfügung stehen werden. Zum einen gelang es uns den Hauptsponsorenvertrag mit unseren Partnern der Bank im Thal und der Tela Kimberly Switzerland GmbH zu verlängern, zum anderen haben wir weitere Unterstützungen in jeder Art und Weise von verschiedenen eigenständigen Firmen und Betrieben in Balsthal zugesprochen bekommen. Daher darf man sagen, dass wir die Zusammenarbeit mit einzelnen Betrieben des Balsthaler Gewerbes wunschgemäss ausbauen konnten. Ein grosses Anliegen war uns die Reorganisation des Samichlausanlasses in Balsthal. Glücklicherweise konnten wir unter der Leitung von Thomas Dobler zusammen mit Jörg Ruf und Remo Heutschi (FC) ein sehr leistungsfähiges und erfahrenes Team aufbauen, das unterstützt wird von Jürg Haefeli und Pascal Flückiger. Diese Konstellation ist ganz sicher ein Garant für den Erfolg, denn unser erklärtes Ziel ist den Samichlausanlass in Balsthal in die schwarzen Zahlen zu bringen und gleichzeitig die traditionellen Werte weiterhin sehr hoch zu halten.

Mit grossem Einsatz und sicher auch mit ein bisschen Glück konnten wir Coop Nordwestschweiz davon überzeugen, dass wir die richtigen Partner sind, um den Samichlaustag für alle 55 Verkaufsstellen von Coop Mittelland zu organisieren. Zugegebenermassen ein gewagter Versuch, aber wir konnten alle notwendigen Leute, die für diesen Grossanlass nötig waren, zusammentrommeln, was für uns schon ein kleiner Etappensieg bedeutete. In dankenswerter Weise haben sich Corinne Flückiger und Philipp Grossenbacher zur Verfügung gestellt, diese riesige Organisation zu übernehmen und das Ganze erfolgreich am 6. Dezember über die Bühne zu bringen. Der Erfolg dieses Anlasses ist für den TVB von grosser Bedeutung und ich drücke aus weiter Ferne ganz fest die Daumen, dass er hoffentlich reibungslos und zur Zufriedenheit von Coop über die Bühne gehe. Es ist unser erster Versuch, eine Dienstleistung zu erbringen, bei der man sich keine Fehler leisten kann und bei der die Ernsthaftigkeit aller immens wichtig ist.

Das war es also das Jahr 2002, weitere Details werdet Ihr in den nachfolgenden Jahresberichten finden. Ganz am Schluss möchte ich Euch allen, ganz speziell aber Pascal Flückiger und Lorenz Freudiger, für Ihre unermüdliche Unterstützung danken. Grosse Anerkennung verdient Pascal Flückiger vor allem auch daher, da er sich sofort bereit erklärt hat, für mich einzuspringen und mir somit meinen längeren Auslandsaufenthalt zu ermöglichen. Ich bitte Euch alle um Verständnis, dass ich leider an der diesjährigen Generalversammlung nicht anwesend sein werde. Bei einem guten Team muss aber jede Person ersetzbar sein und so ist es auch bei uns!!!

Ich hätte Euch gerne an der Generalversammlung mitgeteilt, dass mir diese 2 Jahre als Präsident des TVB sehr viel Spass gemacht haben. Diese Zeit war ganz sicher für alle Beteiligten eine wertvolle, lehr- und erfolgreiche Zeit. Dank gebührt all denen, die sich in irgendeiner Art und Weise für den TVB stark gemacht haben, somit indirekt der Vereinsleitung das Leben erleichterten und nicht zuletzt dadurch vieles ermöglicht haben und ermöglichen werden, denn nur zusammen sind wir stark!!!

Ich wünsche Euch allen eine erfolgreiche Generalversammlung und viel Glück und Gesundheit im Jahr 2003!!!

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