Turnverein Balsthal

TVB Ski- Weekend 2011

Am 26. Februar besammelten sich  12 Turner/ -innen um 6.30 Uhr bei  der Rainfeldturnhalle.  Alle schienen, trotz noch erkennbarer Müdigkeit, motiviert zu sein, um ein tolles Ski Weekend in Grindelwald zu verbringen.  Das Gepäck wurde schnell eingeladen und wir fuhren los nach Oensingen, wo noch 3 weitere Personen einstiegen. Eine(r) davon wartete dort bereits seit  6.15 Uhr… Trotz dieses kleinen Spasses kam auch dieser Turner gut gelaunt mit. So fuhren wir mit unserem Bus und dem „selbstfahrenden Anhänger“ in Richtung Grindelwald. Zielort erreicht und geparkt, erhielten alle ein Ski Ticket und wir kamen im vollbeladenen „Menschen- und Gepäckgetümmel- Bähnli “ auf der kleinen Scheidegg an. Im Hotel Bahnhof fanden wir mit dem Zimmer Nr. 34 eine sehr grosszügige und schöne Unterkunft vor.

 

Am Abend erwartete uns jedoch auch eine grosse Überraschung... mehr dazu später. Nun, die Skifahrer und Snowboarder waren nach kurzer Zeit bereits auf der Piste. Es war bei diesem sonnigen Wetter nicht anders zu erwarten, dass wir viele andere Wintersport-Begeisterte antrafen. Mit viel Geschick und Beweglichkeit umkurvten wir die zahlreichen menschlichen Torstangen. Einige zeigten Mut und brausten wie Cuche und Co die Lauberhornabfahrt hinunter. Am Mittag traf sich die Balsthaler Turnergruppe zum Mittagessen im Restaurant Eigernordwand. Nach dem Essen zog es einige Schneefanatiker zurück auf die Piste, andere blieben in der Beiz. Schon bald wechselten wir dann ins Tippizelt, die Männer früher als die Frauen, und der Après-Ski konnte lustig begonnen werden. Wir lernten einen Deutschen kennen, der von uns „Klaus“ getauft wurde und der freundlicherweise ein Gruppenfoto knipste. Ich frage mich jedoch beim Anschauen der Fotos, ob Klaus das erste Mal einen Fotoapparat in der Hand hielt oder ob er den Alkohol spürte (siehe Gruppenfotos). Leider machte die Bar bereits früh zu. So gingen die ersten bald duschen und uns erwartete nun die oben erwähnte riesige Überraschung. In unserem Zimmer waren viele, viele Deutsche. Unser Gepäck war kaum mehr zu finden, resp. waren die Deutschen so freundlich und haben unsere Sachen in den Gang gestellt! Aber auf die Frage von Lori, wo seine Taschentücher waren, wussten die Deutschen eine Antwort. Sie haben diese in ein Necessaire gelegt. Nach Abklärungen mit der Vermieterin wurde dieses Problem gefunden: sie hatten zwei Gruppen in dasselbe Zimmer eingeteilt. Getreu dem Sprichwort „dr Gschider git no, dr Esu blibt stoh“, wechselte die Balsthaler Turnergruppe in ein anderes Zimmer, welches kleiner aber dafür sehr familiär war. Nach dem Duschen trafen wir uns zum wohlverdienten Abendessen. Danach trafen wir uns zu einem lustigen Spielabend mit Pantomime, Blind zeichnen, Wissensfragen lösen etc. und gingen dann alle müde zu Bett.
Zum ersten Mal in einem Ski Weekend ging am nächsten Morgen kein Wecker los. Gut aus-geschlafen (wahrhaftig: in der Nacht war kaum ein Schnarchen zu hören gewesen) und ge-frühstückt, planten einige bei Nebel und Schneefall ihre Skitour, andere ihre Schlitteltour. Die Wintersportfreaks schnallten ihre Skier und Snowboards unter ihre Füssen und fuhren los. Die Anderen mieteten sich einen Schlitten und fuhren fälschlicherweise die blaue Skipiste anstatt den Schlittelweg hinunter. So mussten sie dann eine Wanderung in Kauf nehmen, damit sie wieder auf dem Schlittelweg landeten. Bestimmt lag es an der schlechten Sicht, dass sie das Schlittelwegschild übersahen ;-). Zu Mittag trafen sich wieder alle in der Bergbeiz und liessen sich von den guten Menüs verwöhnen. Am späteren Nachmittag fuhren wir mit unserem Gepäck und mit dem wenig „menschen- und gepäcküberladenen“ – Bähnli nach Grindelwald und trafen die anderen Schneehasen, die mit ihrem Gepäck die Talabfahrt hinunter gesaust waren. Müde, aber zufrieden fuhren wir in Grindelwald los und kamen glücklich und fröhlich in Balsthal an. Die gute Stimmung war auch hier noch gut zu spüren.
Ich danke allen TVBler für das lustige, gemütliche und gesellige Ski Weekend. Einen beson-deren Dank möchte ich an Lori Freudiger, unserem Busfahrer, und auch Boris Niemetz und Denise Moser, unser „selbstfahrender Anhänger“, richten.
Noch einen Abschlusskommentar: Ich hatte noch nie erlebt, dass an zwei Tagen so viele TVBler Geburtstag hatten... Happy Birthday to you... happy Birthday to you...

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