Turnverein Balsthal

Trainingsweekend 5. + 6. Mai 2012

Wow, so viele Teilnehmer hatte es schon länger nicht mehr gegeben an einem Trainingsweekend! Denn zu den üblichen „Verdächtigen“ wie den Sektionsturnern, dem TeamAerobic und den Leichtathleten stiessen die Handballer dazu, die ihre Wurfkraft am KTF mal etwas anders einsetzen werden. Die Vorfreude auf diesen grossen Anlass war auch hier deutlich zu spüren, verfolgen wir doch nicht nur ein gemeinsames sondern auch ein grosses Ziel! Nachdem der Chef Turnfest Christian Von Burg uns herzlich begrüsst hatte, ging es gleich ans gemeinsame Aufwärmen. Danach teilte man sich Spartenspezifisch auf. Da Petrus es dieses Jahr nicht so gut mit uns meinte, hatten für einmal die Glück, die in den Hallen bleiben und da trainieren durften.
Wenn man konzentriert arbeitet und an den Bewegungsabläufen, den Choreografien und an der Technik feilt, dann vergeht die Zeit wie im Flug. Schon bald waren die wichtigsten Fragen beantwortet, Unklarheiten beseitigt und der Erfolg, wie auch die ersten Blasen an den Händen, sichtbar.
Nach 3 Stunden schwitzen hatten wir uns das z’Mittag wirklich verdient. So sass man gemütlich zusammen und verzehrte den mitgebrachten Lunch. Allen schmeckte es sehr gut, auch denen, die gar nichts mitgenommen hatten… ƒº Schliesslich teilen wir sehr gern und es hat immer Spezialisten, die Essen für eine halbe Armee mitnehmen. So fehlte es uns an nichts… ausser an Kaffee, meinten ein paar. Unsere Koordinatorin Sarah Kamm hat sich diesen Extra-Wunsch natürlich gleich aufgeschrieben. Einige nutzten die Mittagspause auch, um ein kleines Nickerchen zu machen. Was andere dazu veranlasste, ihre Spässe mit den Schlafenden zu treiben… ob DAS bequem ist? (siehe Foto)
So gestärkt begrüsste man dann das jüngste TVB-Kind (wenige Wochen alt) und begab sich in die Halle, um sich die von Chrigu angekündigte Überraschung nicht entgehen zu lassen. Denn zu den Sektionsturnern gesellte sich eine neue „Spezies“: die Anschieber! Diese 4 Männer durften ihr Talent gleich unter Beweis stellen, indem sie Schwedenkästen (allesamt mit einer jungen, hübschen Pilotin ausgestattet) vom einen Hallen-Ende zum nächsten schoben und natürlich wieder zurück. Auch das passende Outfit durfte nicht fehlen, so fand sich der eine in einem echten Bob-Dress wieder und der andere setzte sich den Helm auf. Unter grossem Gelächter und Gejohle gaben unsere Helden alles und es siegte der Schieber, der gerade erst diesen Morgen zum Team gestossen war, Michi Bader.
Nachdem der tosende Applaus verebbt war, teilte sich die Menge wieder in die verschiedenen Ressorts auf und alle übten fleissig weiter. Offensichtlich liess die Konzentration wohl doch bereits ein wenig nach, denn bei den Geräteturnern beklagte man leider schon einen Verletzten, der ins Spital gebracht werden musste. ƒ¼ So hart es klingen mag, aber „the show must go on“. Und so zog man das Training weiter durch, büffelte Theorie, Hebefiguren, Akro-Teile und vieles mehr.
Bald war es Zeit, nach draussen zu gehen, um die Sportler anzufeuern, die für die Pendelstafette übten. Für die Zuschauer ein gelungener Abschluss, für die Läufer noch eine letzte Anstrengung nach diesem lehrreichen Tag. Wenn schon alle so zusammen sitzen, dann kann man auch gleich eine frohe Botschaft überbringen: so erzählte uns Lori, dass der am Fuss verletzte Turner den Umständen entsprechend wohlauf und die Blessur wohl doch nicht ganz so schlimm sei, wie zunächst befürchtet. Mit einem erleichterten Seufzer begaben sich also alle in die Garderoben, um die verdiente Dusche („het’s no warms Wasser?“) und anschliessend das feine z’Nacht im Kornhaus zu geniessen. Mit guten Gesprächen und lustigen Foto-Effekten vertrieb man sich die Zeit und zog dann für ein letztes Fürobe-Getränk noch kurz ins Pub. Auch die jüngsten Mitturner durften uns dieses Mal (natürlich unter Aufsicht eines Erziehungsberechtigten) begleiten. So liess man diesen Tag zu Songs aus der Jukebox ausklingen und die meisten waren noch vor Mitternacht zu Hause… (keine Regel ohne Ausnahme!).
Am nächsten Morgen waren dann aber alle pünktlich da und studierten als Warm-up unter der Leitung von Melanie Fluri den KTF-Flashmob ein. Trotz anfänglichen Bedenken gelang das sehr gut und sah in einer so grossen Gruppe wirklich super aus!
So aufgewärmt konnte man dann wieder individuell in den Ressorts trainieren. Nun geht es bereits um kleine Details, denn das grosse Ganze sitzt soweit. Mit Videoanalysen zeigten uns die Leiterinnen, wo wir uns noch verbessern können. Wörter wie Technik, Einzelausführung, Fersen und Synchronität hörte man immer wieder.
Bald machte sich der Hunger bemerkbar und alle zogen am Mittag ins Dorf um sich in der Eintracht mit Salat und Pasta verwöhnen zu lassen. Nach dieser Stärkung spazierte man dann wieder zurück und begab sich für den Endspurt in die Halle. Mit einem witzigen Spiel und dem Flashmob wurden die beanspruchten Muskeln wieder aufgewärmt und danach fleissig weiter geübt. „Arme strecke…“ und „5,6,7,8…“ ƒº
Um ca. 15 Uhr besuchten einige Zuschauer die Turnfest-Crew des TVB und die einzelnen Gruppen zeigten, was sie in den 2 Tagen erarbeitet und gelernt hatten. Obwohl noch nicht alles perfekt klappte, konnte man die Fortschritte gut sehen und das Publikum applaudierte begeistert. Nach einem letzten Spurt der Pendelstafetten-Läufer setzten sich alle für ein Gruppenfoto zusammen und als das Ausdehnen vom Regen unterbrochen wurde, gingen auch die letzten geschafft aber zufrieden nach Hause. Vielen Dank an alle Leiter-/innen und die Organisatoren! Wir freuen uns auf‘s KTF!

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