Turnverein Balsthal

Festliches Ambiente bei Benissimo in der Bez.Halle

Balsthal Abwechslungsreiche Unterhaltung des Turnvereins mit AC/DC und DJ Bobo

Unter dem Titel „Benissimo“ durfte der Turnverein Balsthal am Wochenende zahlreiche Zuschauer zum Unterhaltungsabend begrüssen. Zum letzten Mal vor dem Umbau war die Bezhalle in einen „Galasaal“ verwandelt worden. Das abwechslungsreiche Programm, bestehend aus Sketchen, Videowünschen und Programmen der verschiedenen Ressorts, begeisterte die Gäste.

„Die altehrwürdige Bezhalle nochmals aufleben lassen und in einen Festsaal verwandeln“. Das war eine Absicht der Organisatoren. Dies wurde konsequent umgesetzt. Jeder Besucher musste sich eine Papierkravatte anstecken, bevor er, das offerierte Cüpli in der Hand, über den roten Teppich in den Saal schreiten durfte. Dieser war von Kim Hafner und ihrem Team (koordiniert durch Personalchef Lukas Meyer) in den Farben schwarz, weiss, gold und mit unzähligen Wandspiegelmustern festlich geschmückt worden. Wie im „richtigen Benissimo“ eröffneten die „Friends“, in diesem Falle das Team Aerobic, mit ihren Tanzeinlagen die Show. Beni Turnschuh, gespielt von Marc Meister, betrat daraufhin die Bühne. Er begrüsste die Gäste sowie seine zwei Notare und „Losprüfer“ Oli Freiermuth und Patrick Gerster und kündigte hochrangige Acts wie AC/DC und DJ Bobo an. Weil dieser in einem Videowunsch, projeziert auf eine Leinwand, ausgewählt wurde, sorgte der populäre Musiker sogleich mit seinen Pirates of Dance, verkörpert durch die Jugi Unterstufe, für Stimmung. Die Geräteturner Jugend, verkleidet als Geistliche, zeigten eine mit spiritueller Musik untermalte Gerätekombination. Zwei Klostermönche hatten sich dies als weiteren Zuschauerwunsch ausgesucht. Als nächstes hatten die Gewinner eines Dance Contests, gewünscht von drei Hip Hoppern, ihren Auftritt: Zur Überraschung des Publikums zeigten sich die Handballer im Tutu und gaben ihre Ballettkünste zum besten.

Schliesslich war es Zeit für die erste Losziehung: Doch dummerweise hatte Glücksfee Tanja im Bett des einen Notars verschlafen. Ein Küchenmädchen (Karin Meister) sprang “spontan“ ein, musste jedoch feststellen, dass gar keine Lose vorhanden waren. Der Versuch, einen “zufälligen Gewinner“ aus dem Telefonbuch auszumachen, scheiterte trotz Benis Sprachtalent. Am Apparat war nämlich der Inder Radjif (Ok- Präsident Christian von Burg), den viele Anwesende bereits aus „Viktors Spätprogramm“ kannten. Darum wurde das Publikum aufgefordert, bis zur Pause den alljährlichen Wettbewerb (organisiert von Rahel Ackermann) auszufüllen, um die Lostrommel füllen zu können. Den ersten Teil der Unterhaltung schlossen die als Zwerge verkleideten Allgemeinturner mit ihrer Minitramp-Show, unter anderem mit Sprüngen durch einen brennenden Reif, ab.

In der Pause konnten sich die Zuschauer von den Turnerinnen Balsthal mit Köstlichkeiten aus der Fernsehküche unter der Leitung von Pascal Flückiger verwöhnen lassen. Für das leibliche Wohl in den späten Stunden war Barchef Oli Grolimund zuständig. Die Turner hatten alle Hände voll zu tun. Nachdem am Freitagabend noch wenige Plätze freiblieben, die Familienaufführung am Samstagnachmittag verhältnismässig gut besucht war, war der Saal bei der letzten Vorstellung bereits nach kurzer Zeit ausverkauft und etliche Zuschauer mussten auf die Galerie ausweichen.

Für Action zur Eröffnung des zweiten Teils sorgte die Jugi Oberstufe. Mit Minitrampsprüngen und Bodeneinlagen begleiteten sie die Rockgruppe AC/DC bei ihrem ersten Konzert seit Jahren. Anschliessend konnte endlich ein erstes Los – aus den eingereichten Wettbewerben - gezogen werden. Der Gewinner erhielt ein Mikrophon und konnte so mit Beni Turnschuh „telefonieren“. Alex Freudiger und Christopf Nussbaumer hatten auf dem Technikerturm somit alle Hände voll zu tun.

Wie im Fernsehbenissimo musste eine Kugel ausgewählt werden, wobei sich der Moderator als ziemlich farbenblind outete. Danach konnte man wählen zwischen einem Sofortpreis wie etwa ein „Vii – Deo“ oder der Teilnahme um den Hauptgewinn, „10'000 Stei“.

Das Nacheinander von Videowünschen, Losziehungen, Sketches der Friends und Darbietungen der verschiedenen Ressorts sorgten für ein abwechselndes und spannendes Programm, zusammengestellt von Lorenz Freudiger. So zeigte die Leichtathletik Jugend ihr Können im Seilspringen, die Leichathleten Aktive unter den Anweisungen von Lucky Luke einen „Line – Dance“ und die Geräteturner Aktive ein spektakuläres Bodenprogramm zu House- Musik, per Video gewünscht vom “prominentesten Drögeler Fredy Hinz“. Weil vor jeder Vorstellung unklar war, welche Zuschauer gewinnen und wer um den Hauptpreis spielen würde, musste Hauptdarsteller Marc Meister alias Beni ziemlich viel improvisieren. Er machte dies hervorragend, führte die “Telefonate“ witzig und spontan.

Dann war es soweit, die Kugel um den Hauptpreis wurde gezogen. Die beiden glücklichen Abendgewinner bekamen die „10'000 Stei“ unter dem Gelächter der Zuschauer in Form von Baukies, in einer Schubkarre, die man behalten durfte. Bei der Familienvorstellung am Nachmittag hatte man entsprechend Teddybären und Sporttaschen verschenkt, die beiden Notare ständig Gummibärchen gekaut anstatt Sekt getrunken.

Die Schlussdarbietung der Friends beziehungsweise des Team Aerobic beendete die Sendung Benissimo. Die zufriedenen Zuschauer blieben teils noch bis in die frühen Morgenstunden, tranken an der Bar oder freuten sich über die „richtigen Wettbewerbspreise“, die um Mitternacht ausgelost wurden. Es war die letzte Unterhaltung in der Bezhalle oder in der „Bruchbude“, wie Beni Turnschuh eingangs gesagt hatte.

Die Bilder zu diesem Anlass findet Ihr [HIER]

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