Turnverein Balsthal

Jahresbericht 2004 des Ressorts Geräteturnen

Mit Curling ging es im Jahr 2004 für das Leiterteam des Ressorts Geräteturnen los. Für die meisten war dieser Leiterausflug das erste Mal, sich in dieser Sportart zu üben. Vor lauter „wischen“ ging schon mal vergessen, wie glatt das Eis ist. Die blauen Flecken erinnerten aber noch tagelang daran.
Sportlich ging es gleich weiter mit dem lustigen Skiweekend am 17./18. Januar, wo Kinder und Eltern herzlich willkommen waren. An der GV wurde ich dann ins TL gewählt um Martinas Nachfolge anzutreten.
Schon stand die 5. Jahreszeit an, zu der in der Turnhalle alljährlich sehr originelle Haarfarben und Frisuren zu sehen sind. Diese konnten einem auch in den frühen Morgenstunden in fasnächtlichen Lokalitäten auffallen.

Vom 18. bis am 24. April waren die Geräteturnerinnen und Turner in Tenero anzutreffen. Zum zweiten Mal war Manuela Kellerhals mit 10 Turnerinnen aus Hägendorf auch in unserem Trainingslager. In Tenero gefielen uns die super Anlagen und natürlich der See. Leider ging die Organisation mit dem Centro Sportivo ziemlich kompliziert von statten. Die Lalas waren ab Mittwoch zu Besuch. Sie und auch die Spiezer mit denen wir effizient die Hallen teilten, staunten ab unseren nächtlichen Leiterplättli.
Die Wettkampfsaison startete Ende April erfolgreich am Oberländer. Die Kleinen schnupperten am Nachwuchswettkampf erstmals Wettkampfluft. Wie jedes Jahr ist der Tela-Cup ein Höhepunkt der Saison. Zum zweiten Mal lief der „Schnäuscht Bauschtler“ erfolgreich parallel dazu. Für die Jungs standen noch die Herbstmeisterschaften bevor. Sarah und Andrea Schwaller bestanden das Brevet 1 der Wertungsrichterprüfung.

Am Elternabend vom 28. September gründeten wir den Elternrat, der das Leiterteam zukünftig unterstützen wird.

Während 10 Trainings hatten wir nun Zeit die Programme der TUH einzustudieren. Rebecca Rubitschung und Lorenz Freudiger übernahmen das Programm der Kleinen, Dominic Fuhrimann und ich das der Grossen. Diesen Sommer wurden die Buggeliturner wieder ins Leben gerufen. Sie waren öfters in Freudigers Keller an Nähmaschine und Bügeleisen anzutreffen. Die Kostüme wurden auch rechtzeitig fertig. Die Programme gefielen dem Publikum, doch die Unfälle waren ein Dämpfer für alle Turnerinnen und Turner.

Martina Fuhrimann, Janina Malinic und Jasmin Marty hatten sich für die Schweizermeisterschaften qualifiziert die immer am selben Wochenende stattfindet. So reisten sie zu dritt nach Biasca (Ti):

Kategorie Seniorinnen:
3. Rang MARTINA FUHRIMANN
16. Rang JANINA MALINIC

Martina und Janina hatten damit den Einzug ins Finale geschafft, wo sie am 13. November gute Resultate erzielten.
7. Rang MARTINA FUHRIMANN
17. Rang JANINA MALINIC

Für die Schweizermeisterschaften der Turner hatten sich zwei unserer Jungs der Kategorie 5 qualifiziert.
42. Rang RENE ALTERMATT
45. Rang PIRMIN PROBST

Ausser wenn die Hallen während der Ferien geschlossen waren, herrscht bei uns immer ein reger Trainingsbetrieb. Am Dienstag, pünktlich um halb sieben standen wöchentlich 35 Turnerinnen und Turner auf der Linie und starteten das Training mit 7 Leiterinnen und Leitern. Nach den Sommerferien hatten wir einen Zuwachs von 14 Turnerinnen. Die Hallen waren richtig voll und es musste schon mal über Matten verhandelt werden. „Kann ich die 16-er schnell haben?“ oder „Du – ich brauche die Dicke nur 10 Minuten für die Vorübung.“
Um 20.00 war die untere Halle geräumt und es konnten oben Kinder beobachtet werden, die auf die Stockzähne bissen, bemüht im Spagat die Beine gestreckt zu halten. Oder Kinder, die konzentriert den Leiter beobachteten: „Ob er auch nicht merkt, dass ich noch 5 cm tiefer könnte?“

Am Freitag lief der Trainingsbetrieb gestaffelt. Um 17.00 Uhr legte Lorenz Freudiger mit ca. 20 Ti/Tu los – ein Spiel, kurzes Dehnen und ab an die Geräte – falls die Leiter pünktlich von der Arbeit kamen.
Parallel lief um 17.30 Uhr unten das Aufwärmen der Grossen. Bis um viertel vor sechs waren es auch an die 15 Ti /Tu und das Krafttraining ging los. Um 18.30 Uhr tauschten wir die Hallen. Die Grossen konnten an die Geräte – d.h. erst wen endlich der Spickboden stand. Wir legten auch mal die Gruppen zusammen, wenn Leiterknappheit bestand. Meistens lief es jedoch rund und es wurde gut trainiert. Zum Abschlusstraining am 14. Dezember waren die Eltern herzlich eingeladen mitzumachen. Wir zeigten ihnen Griffe um verschiedene Elemente zu halten, was einige Schweisstropfen und schnelle Reaktionen forderte. Ramon Rubitschung erhielt den Wanderpokal der höchsten Einzelnote bei den Turnern und Martina Fuhrimann den der Turnerinnen. 14 Kinder erhielten ein kleines Geschenk als Lob für ihren fleissigen Trainingsbesuch.

Den jährlichen Leiterausflug hatten wir vorverschoben und so zogen am 27. November sechs Leiter nach Ramiswil, wo sie einen Nachmittag auf dem Rücken von Pferden verbrachten. Einen gelungenen Abend verbrachten wir zu zwölft mit Rollen von Fachitas im El Mosquito. Ich danke dem Leiterteam für ihren tollen Einsatz während des ganzen Jahres!

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