Turnverein Balsthal

Du bisch dusse...

Getu Lager

Ein Auto, unterwegs in Balsthal, mit 48 Liter Milch, 10 Kg Rüebli, ein paar Kilogramm Teigwaren und vielem mehr. Es hat knapp noch Platz für 2 Personen, was tut sich wohl da?

 

Es ist Sonntagmittag, die Waren für die Küche sind im Bus verstaut und Dömu mit 4 älteren Turnerinnen ist auf dem Weg nach Liestal für die letzten Vorbereitungen. Ein Geräteturnlager in einer Kunstturnhalle ist schon etwas Spezielles. Den ganzen Nachmittag konnten die Geräte in der Kunstturnhalle getestet und daran trainiert werden.

Stunden später wussten wir, dass es unglaublich kurze Schaukelringe hat, aber alle anderen Geräte super zum Trainieren sind. Nicht nur die Geräte sondern auch die Turnerinnen wurden beansprucht und sie holten sich so den ersten Muskelkater. Weil das Lagerhaus erst am Montag bezogen wird, wurde in der Turnhalle auf dem Spickboden übernachtet. Was bequemer war als gedacht. Nach einer kurzen Nacht, in welcher das Lagermotto „Du bisch dusse...“ entstand ist, startete das Lager.

Am Montag um 8:30 Uhr wurden die Teilnehmer in Balsthal mit dem Bus abgeholt. 

Nach einer halben Stunde Fahrt erreichten auch alle restlichen Kinder die Turnhalle. Sofort wurde eingeturnt und losgelegt.

Um zwölf Uhr wurde die Mittagspause eingelegt und wir konnten uns kurz ausruhen. Schon bald darauf ging es wieder weiter und man spürte schon den ersten beziehungsweise den zweiten Muskelkater. Nach vier Stunden Training und einem Ausdehnen fuhren wir dann alle mit dem Bus in unser Lagerhaus nach Rickenbach.

Das schwere Gepäck wurde ausgeladen, die Zimmer bezogen und das Nachtessen wurde gegessen. Nach dem Abendessen war als Abendprogramm eine Schnitzeljagd geplant. Die Kinder haben sich mit grossem Tatendrang den verschiedenen Aufgaben gestellt. Diese wurden mehr oder weniger erfolgreich gelöst. Danach waren die TunnerInnen so müde, dass sie beinahe schon im Stehen eingeschlafen sind.

Nach einer langen und erholsamen Nacht, gingen wir am Dienstag nach dem guten Frühstück wieder in die Kunstturnhalle und begannen zu trainieren.

Heute konnten wir unser Essen im Lagerhaus geniessen und uns kurz ausruhen. Schon um halb Zwei begann unser Training wieder.

Nach dem feinen Nachtessen backten die Kleineren nach Anleitung ein paar Muffins und die grösseren Turnerinnen gingen in die Kunstturnhalle um noch einmal zu trainieren. Die Verzierung der Muffins wurde später am Abend von Dömu und den grösseren Turnerinnen bewertet und mit der Punktzahl der Schnitzeljagd zusammen gezählt.

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Am Mittwochmorgen war der Muskelkater noch schlimmer und die ersten Blasen an den Händen waren sichtbar. Etwas verschlafen machten wir uns auf den Weg in die Halle. Mit einem strengen Einturnen begann das Training. Da bekam Dömu von Herzen eine blutige Nase geschenkt, aber er verzog keine Miene und liess es la bambele...

Schon am Mittag war die Erschöpfung zu spüren. Am Nachmittag gaben aber alle TurnerInnen noch einmal alles und es wurde ein super Nachmittag. Am Abend wurde noch gebrätelt und so war auch dieses Abendessen wieder einfach nur köstlich. Aber fast noch besser als das gebrätelte war, dass wir als Nachtisch, die am Vortag gebackenen und verzierten Muffins endlich essen durften. Obwohl es fast schon Schade um die wunderschönen Muffins war. Auch an diesem Abend schliefen alle sehr schnell und erschöpft ein.

Donnerstag: leider schon der letzte ganze Tag

Der Muskelkater und die Blasen waren schlimmer und das Training umso anstrengender, da die Müdigkeit der ganzen Woche bei allen zu spüren war.

Unser letztes Mittagessen war auch köstlich. Ausgeruhter und gestärkt begannen wir am Nachmittag unser Training in der Kunstturnhalle.

Am Abend spielten die kleineren Kinder im Lagerhaus oder bastelten Anhänger und die Größeren konnten noch einmal in die Kunstturnhalle trainieren gehen und turnten einen Doppelsalto in den Stand!!!!

Eines unserer Highlights dieser Woche...;)

Danach war Bettzeit angesagt und alle gingen müde und schnell ins Bett.

Freitagmorgen: Alle Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und mussten das Lagerhaus putzen. Alles ging schnell und Dömu war zufrieden mit uns.

Noch ein letztes Mal stiegen wir in unser Lagerbüssli und fuhren in die Halle, wo einige Mamis unser Training besuchten. Alle strengten sich noch einmal an und der letzte Morgen wurde sehr super!!!

 

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