Turnverein Balsthal

Juniorenlager Tag 6: Die Nacht bringt Filme zurück

Tagwache mitten in der Nacht, da sind verständlicherweise noch nicht alle richtig wach.
Der sechste Tag des Frühlingslager begann ausnahmsweise nicht am Frühstückstisch, und schon gar nicht mit den traditionellen Nachrichten. Diesmal fing das Tagwerk viel früher an, nämlich zu ungewohnter Stunde mitten in der Nacht auf Freitag.


Auch die jüngsten Lagerteilnehmer machten beim "Nachtspiel" wacker mit.Die Uhr zeigte zwei Uhr in der Früh an, als die Kinder geweckt wurden. Es gehe um die produzierten Filme, wurde ihnen als Grund für die ungewohnte Massnahme mitgeteilt. Es gäbe da eine Möglichkeit, die geklauten Streifen zurückzubekommen.

Am Feuer konnten sich die Jungschauspieler während dem Rätsellösen immer wieder aufwärmen.In der Ferne schlugen die Kirchenglocken die halbe Stunde, als sich über 30 Kinder begleitet von einigen Leitern auf den Weg in den Wald machten. In dieser sternenklaren Nacht erblickten die zum Teil sichtlich übermüdeten Lagerteilnehmer in der Ferne schon bald ein flackerndes Licht, das aussah wie ein Feuer. Bei der offenen Feuerstelle angelangt, trafen sie die Schauspieler wieder. Doch Aladin, Ash, Harry Potter und auch Tarzan verhielten sich merkwürdig. In gebrochenem Deutsch erklärte Tarzan, er sei verflucht worden und damit seien auch seine Schauspielerfähigkeiten nicht mehr vorhanden. Einzig ein Zaubertrank, gebraut von Harry Potter, könne da noch helfen. Die dazu benötigten einzelnen Zutaten seien aber nur durch das Lösen von schweren Rätseln (siehe unten) aufzutreiben.

...und schon wieder eine Zutat für den Zaubertrank gefunden.Also machte sich der Nachwuchs auf, die Zutaten zu suchen. Der Weg war am Rande von Fackeln erleuchtet, was eine grosse Hilfe war. Einige Zeit später hatten die Juniorinnen und Junioren die Ingredienzen für den Zaubertrank tatsächlich zusammengetragen, so dass Harry Potter das benötigte Zauberelexier brauen konnte. Und bald waren er und seine Schauspielerkollegen vom bösen Fluch befreit. Sie wussten nun auch wieder, wo der Bösewicht zu finden sei: nämlich am Ende des Pfades. Ausgerüstet mit Taschenlampen machten sich die Schauspieler gemeinsam mit dem Handballnachwuchs auf den Weg zu einem kleinen Häuschen am Ende des Pfades. Doch so einfach drangen sie nicht bis zum «Filmklauer» vor, sie mussten zunächst noch zwei weitere Rätsel lösen – was auch geschah. Der Bösewicht, ein wütender Teddybär, trat aus dem Häuschen und verriet, weshalb er so wütend sei, und die Kinder deshalb bestrafen wollte. Der Plan sei misslungen, er wolle daher die gestohlenen Videos zurückgeben.

Der Bösewicht ist eingesperrt, ein Zauber versiegelt die Tür für immer.Die Schauspieler gaben sich allerdings damit nicht so schnell zufrieden, sie wollten sich absichern. Harry Potter, Aladin und Tarzan sprachen daher einen Zauber auf die Häuschen-Tür aus, der Teddy blieb eingesperrt. Zufrieden, aber auch erschöpft, machte sich die Kinderschar auf den Rückweg ins Lagerhaus. Dort gab es für den müden Schauspielnachwuchs heissen Tee und als Belohnung auch einige Guetsli, bevor es (endlich) wieder zu Bett gehen konnte.

Zufriedene Gesichter, die Filme sind gerettet.Nur wenige Stunden später – das Frühstück wurde um zwei Stunden verschoben und durch einen ausgiebigen Bruch ersetzt – sassen die Kinder zu Tisch und horchten noch etwas schläfrig, doch sichtlich zufrieden den Nachrichten von HBW News. Bei Rührei, Speck und Zopf wurde eifrig über das «Nachtspiel» diskutiert. Unterbrochen wurden die Gespräche allerdings immer wieder von lautem Gähnen. Zeit zum Schlafen gab es jedoch nicht, denn der Tag war – wie gewohnt – straff geplant. Nach dem Brunch fanden für alle Mannschaften Trainingseinheiten statt, am Nachmittag setzte es allerdings eine Abwechslung ab: die Handballerinnen und Handballer durften das Hallenbad in Willisau besuchen.

Um 2 Uhr waren viele Zweifel da – doch drei Stunden später war allen klar: das frühe Aufstehen hat sich gelohnt.Nach dem Nachtessen – es gab Chicken Wings, natürlich wurde alles restlos weggeputzt – besuchte ein Regisseur die Schauspieler und sichtete mit den Lagerteilnehmern die Videos, die während der Woche gedreht worden waren. Sichtlich beeindruckt kaufte der in der Branche sehr angesehene Filmemacher aus Hollywood dem Handballnachwuchs die Filme für – man höre und staune – 10 Millionen Franken ab. Im Gegenzug liess er einen brandneuen Streifen zurück, den die Lagerteilnehmer am Ende des Tages anschauen durften. Über die Anzahl Kinder, die während des Films eingeschlafen sein sollen, herrscht unter den Informanten Uneinigkeit – es sollen aber einige gewesen sein...

Zu den Lagernews geht es hier.

Eine Auswahl der Rätsel. Finden Sie die Lösung!

  • Man kann hören, man kann sprechen, aber man kann nicht sehen. Was ist gesucht?
  • Wenn man mich braucht, wirft man mich weg, wenn man mich nicht braucht, holt man mich zurück. Was bin ich?
  • Mit U bin ich eine Frau. Mit A bin ich ein Mann. Wer könnte ich sein?
  • Ich habe ständig Hunger, doch wenn ich alles aufgegessen habe, dann sterbe ich. Wer bin ich?

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